Erfolgreicher Heimauftakt für den KSV Appenweier
Ringer Oberliga: 19:12 Sieg gegen den KSV Rheinfelden
Nach der Auftaktniederlage in der Vorwoche war das junge Team um die Trainer Andreas Boczek und Lucian Vilcu darauf bedacht, den ersten Heimkampf der Oberligasaison 2026 zu gewinnen, um einen Fehlstart zu vermeiden. Zu Gast war die stark einzuschätzende Mannschaft des KSV Rheinfelden. Die Mannschaft des KSV Appenweier stand an diesem Abend komplett und zeigte, dass sie in voller Besetzung nur sehr schwer zu besiegen ist. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der die Einzelsiege hoch ausfielen und die Niederlagen gering gehalten werden konnten, gewann zwar jedes Team 5 Kämpfe, doch der KSV setzte sich am Ende klar mit 19:12 Punkten durch.
Die Kämpfe im Einzelnen:
57 kg Freistil: Keine Chance hatte Timo Koger gegen den erfahrenen Sulejman Ajeti. Koger verlor noch in der ersten Runde durch eine Schulterniederlage (0:4).
130 kg Griechisch-Römisch: Einen zähen Kampf lieferten sich Niklas Vollmer und Eduard Frick. Beide Athleten erhielten jeweils eine Passivitätsverwarnung mit entsprechendem Punkt gegen sich. Da bei einem Gleichstand aus Passivitätspunkten nach der neuen Regelung die erste erzielte Wertung entscheidet, verlor Vollmer denkbar knapp mit 1:1 Punkten (0:5).
61 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Abdulrahman Alnajar mit Francesco Ruffino. Alnajar sammelte mit mehreren Würfen bereits nach zwei Minuten die nötigen Punkte zu seinem technischen Überlegenheitssieg (4:5).
98 kg Freistil: Schwer in den Kampf fand Appenweiers Siegringer Leo Kempf. Kempf ging wie gewohnt vorwärts, gab aber teilweise unglücklich Punkte ab, die ihn kurzzeitig aus dem Konzept brachten. Am Ende wurde er dennoch deutlicher 14:4-Punktsieger (7:5).
66 kg Freistil: Ebenfalls wenig Probleme hatte Shafi Niazi mit Jan Keil. Mit mehreren Kopfrollen und Durchdrehern wurde auch er noch in der ersten Runde Überlegenheitssieger durch technische Überlegenheit (11:5).
86 kg Griechisch-Römisch: Einen schweren Stand hatte Johannes Kiefer gegen Kevin Kähny. Dem aktiveren Gast gelang es in der angeordneten Bodenlage, mehrere Punkte zu sammeln, sodass Kiefer am Ende mit 0:9 verlor (11:8).
71 kg Griechisch-Römisch: Einen guten Kampf lieferte Sören Götz gegen den starken Vincent von Czentskowski. Götz verlangte dem favorisierten Gast alles ab. Am Ende verlor er zwar knapp mit 2:5 Punkten, gab aber nur zwei Mannschaftspunkte ab, was als voller Erfolg gewertet werden kann (11:10).
80 kg Freistil: Ebenfalls gut präsentierte sich Lion Kempel gegen Sebastian von Czentskowski. Der junge Kempel rang gegen einen der stärksten Ringer dieser Gewichtsklasse frech auf und machte dem Gast das Leben schwer. Am Ende setzte sich zwar die Routine von Czentskowskis durch, doch Kempel kann mit seiner Leistung bei der 1:7-Punktniederlage sehr zufrieden sein (11:12).
75 kg Freistil: Hier konnten sich die Appenweierer Fans auf den Neuzugang Eduard-David Lenard freuen. Der Ringer aus Rumänien dominierte den bekannt starken Andrius Reisch von Anfang bis Ende. Mit mehreren Beinangriffen sammelte er genügend Punkte, um kurz vor Schluss mit 15:0 als technischer Überlegenheitssieger von der Matte zu gehen (15:12).
75 kg Griechisch-Römisch: Den Gesamtsieg für den KSV tütete Luca Kappus gegen Davide Pierri ein. Bereits in der ersten Runde erwischte Kappus den Gast mit einem Kopfhüftschwung wie aus dem Lehrbuch und beförderte ihn unter dem tosenden Beifall der Zuschauer auf beide Schultern (19:12).
Die zweite Mannschaft des KSV Appenweier trat ebenfalls gegen die Reserve des KSV Rheinfelden an. Auch hier konnte mit exakt demselben Ergebnis von 19:12 ein Sieg errungen werden. Die Punkte erzielten: Ali Rezaie (3), Jochen Hurst (4), Fedor Treise (4), Jan Wacker (4) und Markus Jaskolka (4).







