KSV Appenweier unterliegt Ligaprimus deutlich
Ringer-Oberliga: 29:4 Niederlage gegen in Allensbach
Am 7. Kampftag der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts beim letztjährigen Vizemeister und Topfavoriten der RG Eiche Allensbach an. Die Gastgeber – die zu Beginn der Saison gefragt wurden, ob sie in der Regionalliga antreten möchten, sich entsprechend verstärkten und dann wider Erwarten doch in der Oberliga starten mussten – erwiesen sich an diesem Abend als eine Nummer zu groß. Zudem musste der KSV aus verschiedenen Gründen auf die Siegringer Nikolay Dimitrov, Luca Kappus und Leo Kempf verzichten. Dennoch zeigte die junge Mannschaft Moral und Kampfgeist. Am Ende stand jedoch eine deutliche 29:4-Niederlage zu Buche.
Die Kämpfe im Einzelnen:
57 kg Freistil: Den Beginn machten die beiden jungen Ringer Ali Rezaie für den KSV Appenweier und Lian Rebholz. Rezaie kämpfte verbissen, verpasste es jedoch gegen den cleveren Rebholz, in den engen Situationen Punkte zu sammeln. Am Ende verlor Rezaie mit 0:11 Punkten (3:0).
130 kg Griechisch-Römisch: Niklas Vollmer traf auf den deutschen Juniorenmeister Hadis Vehapi. Vollmer musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegners anerkennen (7:0).
61 kg Griechisch-Römisch: Eine starke Leistung zeigte Abdulrahman Alnajar gegen den Altmeister sowie Senioreneuropameister von 2001 und 2005, Ghenadie Tulbea. Alnajar gelang es nach anfänglichem Rückstand, mit schönen Würfen und Konteraktionen die Zähler für seinen 11:4-Punktsieg zu sammeln (7:2).
98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an Dominik Stadler (11:2).
66 kg Freistil: Einen schönen Freistilkampf lieferten sich Shafi Niazi und Nurali Termabulatov. Beide Ringer zeigten gelungene Aktionen und kämpften jede Situation verbissen aus. Am Ende verlor Niazi trotz guter Leistung mit 6:10 Punkten (13:2).
86 kg Griechisch-Römisch: Johannes Kiefer und Levin Özkaya lieferten sich einen sehr physischen Standkampf, in dem Kiefer zu Beginn mit 0:4 Punkten hinten lag. Anschließend konnte Kiefer seinem Gegner jedoch den eigenen Kampfstil aufzwingen und sich am Ende mit 7:4 Punkten durchsetzen (13:4).
71 kg Griechisch-Römisch: Zu seinem Oberligadebüt 2026 kam Nachwuchsringer Gerrit Meier. Gegen Rohien Bekzad wehrte er sich wacker, konnte die Schulterniederlage jedoch nicht abwenden (17:4).
80 kg Freistil: Unglücklich verlief der Abend für Lion Kempel gegen Khamza Termabulatov. Kempel begann konzentriert und ging in Führung. Bei einem eigenen Durchdreher wurde er jedoch abgefangen und musste sich trotz eigener 4:2-Führung auf den Schultern geschlagen geben (21:4).
75 kg Freistil: Den stärksten Gästeringer hatte Robin Laas mit dem 3. Deutschen Männermeister Jannis Rebholz vor der Brust. Auch Laas musste die Überlegenheit seines Gegenübers bei seiner 0:18-Punktniederlage anerkennen (25:4).
75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf des Abends traf Sören Götz auf Artur Pinsack. Gegen einen der stärksten Ringer dieser Gewichtsklasse gelang es Götz, auch eigene Punkte zu erzielen. Dennoch verlor auch er am Ende vorzeitig mit 2:17 Punkten (29:4).



