KSV Appenweier verliert auswärts

Ringer Oberliga: 19:15 Niederlage in Mühlenbach

Aufgrund der sehr wahrscheinlich eintretenden Corona-Alarmstufe bestritt der KSV Appenweier seinen wahrscheinlichen letzten Saisonkampf auswärts beim VfK Mühlenbach. Sollte diese Stufe eintreten wird die Oberligasaison 2021 in Südbaden abgebrochen und der aktuelle Endstand der Tabelle wird gewertet. Die Gastgeber aus Mühlenbach mobilisierten noch einmal alle verfügbaren Kräfte. Das im durschnitt über 10 Jahre jüngere Team des KSV zeigte hierbei eine geschlossene Leistung und schaffte es fast den Kampf für sich zu entscheiden. Am Ende setzte sich die erfahrenere Mannschaft knapp mit 19:15 Punkten durch. Dennoch kann man auf der gezeigten Leistung für die Zukunft aufbauen.

Die Kämpfe im Einzelnen: 75 Kg Freistil Im ersten Kampf des Abends wurde diese Gewichtsklasse vorgezogen. Mit dem ehemaligen Bundesligaringer und Mühlenbächer Topathleten Nicolai Chireacov hatte Eduard Semke den stärksten Gegner in dieser Gewichtsklasse. Semke zeigte hierbei eine kämpferisch starke Leistung und konnte sogar in Führung gehen. Am Ende verlor er das Duell zwar mit 18:6 Punkten gab aber nur 3 Mannschaftszähler ab (3:0 )57 Kg Griechisch-Römisch In der leichtesten Gewichtsklasse standen sich Timo Koger und Robin Grießbaum gegenüber. Koger fiel gleich zu Beginn des Kampfes in einen Kopfhüftschwung, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte (7:0) 130 Kg Freistil Leo Kempf traf auf den bekannt starken Alexander Müller. Kempf zeigte von Anfang an wer der Chef auf der Matte ist. Mit seinem gewohnt hohen Tempo und zahlreichen Beinangriffen konnte er den Kampf bereits in der ersten Runde mit 18:1 Punkten für sich entscheiden (7:4) 61 Kg Freistil Der junge Robin Laas hatte mit Felix Jenter einen erfahren Oberligaringer als Kontrahenten. Laas zeigte in diesem Kampf seine wohl beste Saisonleistung. In ruhiger Manier konterte er zahlreiche Angriffe seines Gegners und wurde am Ende verdienter 10:4 Punktsieger (7:6) 98 Kg Griechisch-Römisch Johannes Kiefer hatte mit Patrick Schwendemann den Ringertrainer der Heimmannschaft als Gegner. Kiefer musste sich dem körperlichen überlegenen Gegner auf Schultern geschlagen geben (11:6) 66 Kg Griechisch-Römisch Sören Götz zeigte gegen Michael Wettlin eine konzentrierte Leistung. Götz war der aktivere Athlet und konnte sowohl im Stand als auch im Boden Punkte. So stand am Ende ein verdienter 5:2 Punktsieg auf der Anzeigetafel (11:8) 86 Kg Freistil Mehmed Gazi zeigte wieder das er der wohl stärkste Ringer in dieser Gewichtsklasse ist. Seinen sehr passiv eingestellten Gegner Mario Eble konnte er durch einen Achselwurf in der zweiten Runde auf beide Schultern legen (11:12) 71 Kg Freistil Nachwuchsringer Jan Fibich traf auf den erfahrenen und mehr als doppelt so alten Franz Vollmer. FIbich wehrte sich nach Kräften musste sich dem Routinier aber vorzeitig geschlagen geben (15:12) 80 Kg Griechisch-Römisch Hier schnürte Trainer Andreas Boczek nochmals die Ringerschuhe. Gegen den gewiss nicht schlechten Tobias Neumaier ging Boczek wie gewohnt ständig nach vorne. Boczek sicherte sich Punkt um Punkt und gewann den Kampf am Ende hochverdient mit 12:0 Punkten (12:20) 75 Kg Griechisch-Römisch Im letzten und entscheidenden Kampf traf Torsten Götz auf das Mühlenbächer Ringerurgestein Paul Vollmer. Götz gab alles und konnte das Duell auf Augenhöhe gestalten. Am Ende wurde er in einer eigenen Aktion gekontert und verlor trotz starken Kampfes auf Schultern (19:15)

Die zweite Mannschaft konnte die Reserve des Vfk Mühlenbach mit 17:11 bezwingen. Durch diesen Sieg
kann sich diese bei Saisonabbruch den Meistertitel in der Bezirksklasse sichern. Die Punkte erzielten: Peer
Degueldre (4), Leon Knobloch (4), Devin Kempel (4), Jan Wacker (4), Julian Lifke (1)
4. Oktober 2026
Ringer-Oberliga: 13:20 Auswärtssieg beim KSK Furtwangen
30. September 2026
Am Sonntag, dem 27.09.2026, fand das 37. internationale Mühlenbacher Jugendturnier der D- und C-Jugend statt. Betreut vom KSV-Aktiven- und Jugendtrainer Lucian Vilcu gingen insgesamt acht Teilnehmer an den Start. Den Turniersieg sicherte sich Antonio-Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 59 kg. Zweiter wurde Robert Geringer in der C-Jugend bis 46 kg. Den dritten Platz belegten jeweils Wladimir Jockers in der D-Jugend bis 37 kg und Philip Block in der C-Jugend bis 46 kg. Des Weiteren platzierten sich Philipp Kempel auf Rang fünf in der C-Jugend bis 43 kg, Artur Jockers auf Rang acht in der C-Jugend bis 37 kg, Jendrik Blechinger auf Rang zehn in der C-Jugend bis 40 kg und Maximilian Genzler auf Rang elf in der C-Jugend bis 34 kg.
28. September 2026
Ringer-Oberliga: 19:14-Sieg gegen Eschbach
21. September 2026
Ringer Oberliga: 17:9 Niederlage gegen den ASV Urloffen II
14. September 2026
Ringer Oberliga: 19:12 Sieg gegen den KSV Rheinfelden
6. September 2026
Zum Auftakt der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts bei der starken Mannschaft der RG Hausen-Zell an, die zu den Mitfavoriten zählt. Rechnete man sich im Vorfeld etwas aus, konnten die kurzfristigen Ausfälle der geplanten Siegringer und des rumänischen Neuzugangs Eduard Lenard nicht kompensiert werden. Mit diesen beiden Ringern wäre ein 16:16-Unentschieden sehr wahrscheinlich gewesen. Da in einigen umkämpften Begegnungen das Mattenglück fehlte, verlor man am Ende deutlich mit 24:8 Punkten. Nun gilt es, nächste Woche gegen Rheinfelden ein anderes Gesicht zu zeigen, um das Heimdebüt erfolgreich gestalten zu können. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Freistil: Zu seinem ersten Oberligaeinsatz kam der junge Ali Rezaie. Gegen den Bulgaren Vladimir Mandalov hatte er direkt einen der stärksten Gegner dieser Liga gegenüber. Rezaie musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (4:0). 130 kg Griechisch-Römisch: Hier traf Niklas Vollmer auf den körperlich überlegenen Maximillian Mond. Vollmer rang zu Beginn gut mit, fiel aber mehrmals in die Würfe des wurfstarken Gastgebers. Auch er musste sich nach knapp fünf Minuten mit 0:15 geschlagen geben (8:0). 61 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf des Abends lieferten sich Appenweiers Neuzugang Abdulrahman Alnajar und Dominik Gleichweit. In einem Kampf mit offenem Visier gab es Würfe und Wertungen auf beiden Seiten. Quasi mit dem Schlusspunkt musste Alnajar die entscheidenden Punkte zu seiner 14:16-Niederlage hinnehmen (9:0). 98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an die RG Hausen-Zell (13:0). 66 kg Freistil: Keine Chance hatte Shafi Niazi gegen den ehemaligen Bundesligaringer Manuel Wolfer. Nach einer Serie von Durchdrehern verlor er in der ersten Runde vorzeitig (17:0). 86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer nach der Pause mit Artur Heinrich. Er konnte seinen Gegner noch in der ersten Runde auf beide Schultern legen (17:4). 71 kg Griechisch-Römisch: Schwer tat sich Sören Götz gegen den kernigen Theo Schmittel. Götz war optisch der aktivere Athlet, wurde jedoch bei einer eigenen Aktion gekontert und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende verlor er mit 1:5 Punkten (19:4). 80 kg Freistil: Einen guten Kampf zeigte Lion Kempel gegen den starken Denys Siianytsia. Kempel hielt im Stand gut mit und verlangte dem Gastgeber alles ab. Am Ende kam Kempel noch einmal heran, konnte aber nicht die entscheidende Wertung zum Sieg erzielen und verlor knapp mit 2:4 Punkten (20:4). 75 kg Freistil: Hier musste Robin Laas kurzfristig einspringen, konnte jedoch deswegen nicht das entsprechende Gewicht bringen. Seinen Freundschaftskampf gegen Patrick Käppeler konnte er zwar gewinnen, jedoch gingen die Punkte an die RG Hausen-Zell (24:4). 75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf dieses gebrauchten Abends zeigte Luca Kappus eine herausragende Vorstellung gegen Bastian Kunz. Verlor Kappus im Vorjahr noch zweimal gegen Kunz, zeigte er dieses Mal eine tadellose Vorstellung. Nachdem er zu Beginn in einen Schulterschwung flog, drehte Kappus regelrecht auf und warf seinen Gegner mehrmals mit verschiedenen Techniken. So schaffte es Kappus sogar, vorzeitig einen 20:4-Überlegenheits-Sieg zu erzielen (24:8).
23. Juli 2026
Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
6. Juli 2026
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).
15. Juni 2026
Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.
12. Juni 2026
Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.