KSV Appenweier mit perfektem Start in die Rückrunde
Ringer Oberliga: Siege gegen Rheinfelden und Schiltigheim
Traditionell steht zu Beginn der Rückrunde für die Oberligaringer des KSV Appenweier ein Doppelkampftag auf dem Programm. Nach einer Vorrunde mit mehreren unglücklichen Niederlagen standen für das junge Team um die Trainer Andreas Boczek, Christian Kirn und Lucian Vilcu lediglich zwei Siege zu Buche. Dem Trainerteam gelang es jedoch, an den richtigen Stellschrauben zu drehen und mit zwei immens wichtigen Erfolgen – zu Hause beim 17:15 gegen den KSV Rheinfelden und auswärts beim 17:11 gegen Olympique Schiltigheim II – neues Selbstvertrauen zu tanken. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer tollen Moral konnten diese „Big Points“ eingefahren werden. Diesen Schwung gilt es nun in die Rückrunde mitzunehmen, um sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.
Die Kämpfe im Einzelnen gegen den KSV Rheinfelden:
57 kg Griechisch-Römisch: Der erste Kampf des Abends lief ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Bodo Ebelle geriet gegen Redar Khalil zunächst hoch in Rückstand. Kämpfte sich aber heran und gelang durch eigene Würfe selbst in Führung. Am Ende gewann Ebelle in dem aktionsreichsten Kampf des Abends mit 16:14 Punkten (1:0).
130 kg Freistil: Keine Probleme hatte Leo Kempf mit Florian Schuhmacher. Noch in der ersten Runde gewann Kempf durch einen Schultersieg (5:0).
61 kg Freistil: Gut Aufgelegt zeigte sich Shafi Niazi gegen den erfahrenen Sulejman Ajeti. Shafi gelang es mehrmals die Angriffe seines Gegners zu kontern und so in Führung zu gehen. In der zweiten Runde sammelte er dann durch eigene Beinangriffe die entscheidenden Punkte zum 15:0 Überlegenheitssieg (9:0).
98 kg Griechisch-Römisch: Mit dem zweifachen Olympioniken Luillys Jose Perez Mora aus Venezuela hatte Niklas Vollmer den stärksten Ringer der Oberliga in dieser Gewichtsklasse als Gegner. Vollmer probierte mit eigenen Aktionen zu Punkten, musste jedoch die Überlegenheit seines Gegners anerkennen (9:4).
66 kg Griechisch-Römisch: Einen ausgeglichenen Kampf lieferten sich Sören Götz und Fabian Wepfer. Beide Ringer neutralisierten sich im Stand wie auch in der Bodenlage weitestgehend. Am Ende verlor Götz knapp mit 1:3 Punkten (9:5).
86 kg Freistil: Im ungeliebten Freistil tat sich Johannes Kiefer schwer gegen Georg Schmidt. Kiefer gelang es nicht die Beinangriffe von Schmidt abzuwehren und am Ende Verlor er mit 0:8 Punkten (9:8).
71 kg Freistil: Zum Matchwinner des Abends avancierte Jan Fibich gegen den bekannt starken Vincent von Czentskowski. Fibich gelang es nach anfänglichem Rückstand den favorisierten Gast unter dem Jubel der Zuschauer auf beide Schultern zu drücken (13:8).
80 kg Griechisch-Römisch: Gut aufgelegt zeigte sich Vadim Gruneschow gegen Leonard Zavarin. Gegen den agilen Zavarin kämpfte Gruneschow verbissen und zermürbte seinen Gegner nach anfänglichem Rückstand. Am Ende verlor Gruneschow trotz guter Leistung mit 4:14 Punkten (13:11).
75 kg Griechisch-Römisch: Die Vorentscheidung konnte Luca Kappus gegen Davide Perri herbeiführen, und dies tat er auch. Mit Würfen und rumreisern aus dem Stand tütete Kappus nach knapp zwei Minuten mit seinem 15:0 Überlegenheitssieg, den Gesamtsieg ein. (17:11).
75 kg Freistil: Im letzten Kampf des Abends traf Lion Kempel auf den Teilnehmer der Veteranen-Weltmeisterschaft Andruis Reisch. Kempel rang gut mit, musste jedoch zu Beginn der zweiten Runde beim Punktestand von 0:4 aufgeben (17:15).
Die Kämpfe im Einzelnen gegen Olympique Schiltigheim II
57 kg Griechisch-Römisch: Gleich im ersten Kampf konnte Bodo Ebelle den Grundstein für den Gesamterfolg legen. Nach anfänglichem Rückstand konnte er seinen Gegner zwei mal ausheben und gewann am Ende knapp aber verdient mit 10:10 Punkten (0:1).
130 kg Freistil: Gewohnt souverän agierte Leo Kempf gegen Mohamed Traore. Nach knapp einer Minute konnte Kempf seinen Gegner bei der ersten Gelegenheit auf beide Schultern legen (0:5).
61 kg Freistil: Sehr abwartend agierte Shafi Niazi im Kampf gegen Mohammad Yaqubi. Über den Kampfverlauf war Niazi der aktivere Athlet, gab jedoch kurz vor Kampfende eine bittere Wertung ab und verlor somit knapp mit 3:2 Punkten (1:5).
98 kg Griechisch-Römisch: Ebenfalls wenig Probleme hatte Johannes Kiefer mit Vishagi Vissaydiyev. Noch in der ersten Runde konnte er seinen Gegner auf beide Schultern legen (1:9).
66 kg Griechisch-Römisch: Sören Götz und Yanis Boukari lieferten sich einen harten Kampf. Götz probierte alles, musste jedoch nach einer angeordneten Bodenlage die entscheidenden Punkte zur 3:2 Niederlage einstecken (2:9).
86 kg Freistil: In den Dienst der Mannschaft stellte sich Robin Laas gegen Ali Dadaev. Gegen den körperlich sehr überlegenen Gast wehrte sich Laas nach Kräften, konnte jedoch die vorzeitige Niederlage verhindern (6:9).
71 kg Freistil: Wichtig war der Kampd zwischen Jan Fibich und Rakhman Edigov. Fibich rang mit dem agilen Gast gut mit, geriet aber in der ersten Runde in Rückstand. Danach dominierte Fibich den Kampf und konnte sich zwar auf 4:2 Punkte herankämpfen. Am Ende verlor Fibich zwar mit diesem Punktestand, gab jedoch nur einen Mannschaftspunkt ab, was in der Endabrechnung sehr wichtig geworden ist (7:9).
80 kg Griechisch-Römisch: Den stärksten Gästeringer hatte Vadim Gruneschow mit Apti Youssoupov. Gruneschow rang im Stand gut mit, musste sich jedoch nach einer angeordneten Bodenlage auf Schultern geschlagen geben (11:9).
75 kg Griechisch-Römisch: Um den Gesamtsieg im Bereich des Möglichen zu halten, musste Luca Kappus gegen Berkan Demir unbedingt einen Sieg einfahren. Dies tat Kappus, wie schon öfters dieses Jahr, mit einem herrlichen Wurf aus dem Stand. Aus diesem konnte sich sein Gegner nicht befreien und Kappus gewann somit durch einen Schultersieg (11:13).
75 kg Freistil: Im letzten und entscheidenden Kampf des Abends durfte Lion Kempel, durch die gute Vorarbeit der anderen Athleten, nur nicht hoch gegen Yacin Edigov verlieren. Kempel setzte die Vorgabe der Trainer um und lauerte auf seine Kontermöglichkeiten. In der zweiten Runde gelang Kempel dann nach einem Angriff seines Gegners der entscheidende Konter und beim Stand von 2:2 Punkten wurde er frenetisch gefeierter Schultersieger (11:17).
Die zweite Mannschaft des KSV Appenweier gewann 31.10 mit 27:4 Punkten gegen die Reserve des KSV Rheinfelden. Die Punkte erzielten: Klim Simagin (4), Fedor Treise (3), Gerrit Meier (4), Jan Fibich (4), Marc Glatt (4), Wadim Deutsch (4) und Jan Stein (4)

Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).

Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.

Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.

Die Appenweirer Athletin und das Aushängeschild des weiblichen Ringkampfsports des KSV, Marie Trayer, wurde für die anstehende Studenten-Weltmeisterschaft vom Deutschen Ringer-Bund nominiert. Die Weltmeisterschaft findet vom 8. bis 13. Juni in Brasilien statt. Dies ist ein weiterer toller Erfolg für Trayer, die nach ihrem knappen 5. Platz bei den U20-Europameisterschaften 2024 nun das ersehnte Edelmetall auf internationalem Parkett erkämpfen möchte.

Vom 20. bis 22.03. fanden die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 statt – mit großem Erfolg für den KSV Appenweier: Arianna Fibich sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 35 kg den dritten Platz. Die Nachwuchsringerin aus Südbaden startete überzeugend ins Turnier und gewann ihre ersten beiden Kämpfe souverän. Im Halbfinale musste sie sich gegen Aurelia Dorn trotz großem Einsatz geschlagen geben und verpasste den Finaleinzug. Im kleinen Finale zeigte Fibich jedoch erneut ihre Stärke: Mit einer konzentrierten Leistung setzte sie sich gegen Anna May durch und sicherte sich damit verdient die Bronzemedaille. Beim KSV Appenweier ist die Freude über diesen Erfolg groß – der Verein ist stolz auf seine Nachwuchsringerin. Mit diesem Ergebnis bestätigt Arianna Fibich ihr großes Potenzial und zählt zu den besten Nachwuchsringerinnen Deutschlands in ihrer Altersklasse.

Am Samstag den 28.02 fanden die offenen hessischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom KSV Bavaria Waldaschaff statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt fünf Athletinnen in der Altersklasse U12 für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurden Johanna Dries bis 25kg sowie Alina Mildenberger bis 30 kg. Den zweiten Platz erreichte Emilia Vogt bis 30 kg. Auf Platz 3 platzierte sich Marina Mildenberger bis 25 kg. Den fünften Platz erzielte Alina Dagenbach bis 39 kg.

Am Samstag den 21.02 fanden die offenen Baden Württembergischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom ASV Ladenburg statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt sieben Athletinnen für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurde Arianna Fibich bei den U14 bis 35 kg. Die Bronzemedaillen konnten sich Johanna Dries bei den U12 bis 25kg und Alina Mildenberger bei den U12 bis 30kg sichern. Des Weiteren platzierten sich: 4. Marina Mildenberger U12 bis 24kg, 4. Alina Dagenbach U12 bis 36kg, 5. Emilia Vogt U12 bis 30kg und 7. Xenia Fibich Frauen bis 57kg.

Am Wochenende vom 31.01. bis 01.02. fanden die Südbadischen Meisterschaften im Ringen statt, ausgerichtet vom VfK Eiche Radolfzell. Am Samstag wurden die Titelkämpfe der C-Jugend sowie der Männer im Freistil ausgetragen. Am Sonntag folgten die Wettkämpfe der A- und B-Jugend im griechisch-römischen Stil. Betreut von den Trainern Marco Schmidt, Lucian Vilcu und Jugendleiter Andreas Kempel nahmen insgesamt neun Athleten an den Meisterschaften teil.. Den Titel sicherten sich Antonio-Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 63kg und Thomas Gebhardt bei den Männern bis 92kg. Des Weiteren platzierten sich: 5. Philip Block C-Jugend bis 46kg, 5.Fedor Treise A-Jugend bis 60kg, 6. Jochen Hurst B-Jugend bis 52kg, 7. Robert Geringer C-Jugend bis 46kg. 8. Ali Rezaie Männer bis 60kg, 13. Artur Jockers C-Jugend bis 34kg, 22. Philipp Kempel C-Jugend bis 38kg.

Am letzten Kampf der Oberligasaison 2025, fand der entscheidende Kampf um den sicheren Klassenerhalt gegen den KSK Furtwangen statt. In der Hinrunde setzte es gegen die Gäste aus dem Schwarzwald eine bittere Niederlage. Doch an diesem Abend lief es anders. Beflügelt durch die zahlreichen Zuschauer zeigte das Team des KSV eine herausragende Leistung und gewann am Ende haushoch mit 26:10 Punkten und ringt somit auch in der kommenden Saison 2026 in der Oberliga. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf gab es gleich zu Beginn. Bodo Ebelle und Obaidullah Amarkil lieferten sich einen Kampf mit offenem Visier. Ebelle konnte seinen Gegner mehrmals ausheben und gewann am Ende mit 15:12 Punkten(2:0) 130 kg Freistil Keine Probleme hatte Leo Kempf mit Taha Öszoy. Noch in der ersten Minute konnte Kempf seinen Gegner auf beide Schultern legen (6:0) 61 kg Freistil: Ebenfalls keine Probleme hatte Shafi Niazi mit Raphael Reis. Niazi sammelte gegen den überforderten Gast Punkt um Punkt und war nach knapp zwei Minuten mit 16:0 technischer Überlegenheitssieger (10:0) 98 kg Griechisch-Römisch: Jan Stein hatte mit Hadis Vehapi den amtierenden deutschen Juniorenmeister als Gegner. Stein kämpfte verbissen, musste aber die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (10:4) 66 kg Griechisch-Römisch: Seine gute Verfassung bestätigte Sören Götz gegen Timur Dogruoglo. Götz war der aktivere Athlet und konnte seinen Gegner in der angeordneten Bodenlage mehrmals ausheben. In der zweiten Runde konnte er die entscheidenden Punkte für seinen 16:0 Überlegenheitssieg sammeln (14:4) 86 kg Freistil: Johannes Kiefer kam kampflos zu den Punkten, da der KSK Furtwangen keinen Kontrahenten stellen konnte (18:4) 71 kg Freistil: Der junge Robin Laas traf auf den Topringer der Gäste Mihai Esanu. Laas der extra für die Mannschaft Gewicht gemacht hatte, da man nicht wussten wo die Gäste ihr Ass bringen, zeigte eine gute Leistung. Am Ende verlor Laas zwar vorzeitig, konnte aber zufrieden mit seinem Auftritt sein (18:8) 80 kg Griechisch-Römisch: Die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt steuerte Trainer Andreas Boczek bei. Boczek, der immer noch ein Vorbild an Willen und Fleiß ist, hatte mit Philipp Wolber keinerlei Probleme. Mit einer Serie von Durchdrehern war der Kampf nach knapp einer Minute vorzeitig beendet (22:8) 75 kg Griechisch-Römisch: Der junge Luca Kappus zeigte gegen Tim Kromer wieder einmal einen seiner spektakulären Würfe. Nach einem sauberen Wurf aus dem Stand konnte er seinen Gegner unter dem Beifall des Publikums auf beide Schultern befördern (26:8) 75 kg Freistil: Einen schönen Freistilkampf lieferten sich zum Abschluss Lion Kempel und Matthäus Weiß. Kempel konnte den anfänglichen Rückstand aufholen und selber in Führung gehen. Kurz vor Ende des Kampfes gelang dem Gast die entscheidende Wertung und Kempel musste sich mit 6:11 Punkten geschlagen geben (26:10)