KSV unterliegt in spannendem Gemeindederby

Ringer Oberliga: 17:9 Niederlage gegen den ASV Urloffen II

Nach der starken Vorstellung im Heimkampf gegen den KSV Rheinfelden stand am vergangenen Wochenende der gewohnt schwere Auswärtskampf zum Gemeindederby beim ASV Urloffen II an. Vor voll besetzter Kulisse sahen die Zuschauer schöne, spannende und faire Kämpfe. Leider musste Appenweier auf den rumänischen Siegringer Eduard Lenard verzichten, mit dem höchstwahrscheinlich ein 13:13-Unentschieden das Endergebnis gewesen wäre. So setzte sich die Heimstaffel des ASV Urloffen II am Ende mit 17:9 Punkten durch.

Die Kämpfe im Einzelnen:

57 kg Freistil: Einen der spektakulärsten Kämpfe sahen die Zuschauer direkt zu Beginn zwischen dem Appenweirer Ali Rezaie und Arne Zettwoch. Rezaie, der erst vor einem Jahr mit dem Ringen begann, fing stark an und konnte sich einen hohen Vorsprung erarbeiten. Dem hohen Tempo musste er gegen Ende jedoch Tribut zollen und verlor denkbar knapp mit 15:16 Punkten (1:0).

130 kg Griechisch-Römisch: Niklas Vollmer hatte mit Zoel Pirajean einen physisch sehr starken Gegner. Vollmer hielt im Stand gut dagegen, gab jedoch in der Bodenlage einige Punkte ab. Am Ende verlor er trotz aller Gegenwehr mit 0:10 Punkten (4:0).

61 kg Griechisch-Römisch: Eine starke Leistung zeigte Abdulrahman Alnajar gegen Florian Ludwig. In der ersten Runde sammelte Alnajar gegen den passiv eingestellten Gastgeber zahlreiche Punkte durch Durchdreher aus der angeordneten Bodenlage. In Runde zwei gelang es ihm dann, seinen Kontrahenten mit einem sauberen Überwurf auf beide Schultern zu legen (4:4).

98 kg Freistil: Eine herausragende Leistung zeigte Leo Kempf gegen den Neuzugang der Urloffener und deutschen Juniorenmeister Emil Ulamec. Ulamec, der in der Rückrunde 86 kg Freistil in der Bundesliga ringt, drückte dem Kampf zu Beginn seinen Stempel auf. Kempf konnte das Geschehen jedoch eng halten und erzielte quasi mit dem Schlussgong die entscheidende Wertung zum 4:4-Sieg aufgrund der höheren Einzelwertung (4:5).

66 kg Freistil: Schwer tat sich Shafi Niazi gegen den sehr agilen Ihnat Dishli. Dishli überzeugte mit blitzsauberen Techniken, gegen die Niazi kein Mittel fand. Am Ende verlor er mit 0:9 Punkten (7:5).

86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer mit Oliver Sauer. Bereits in der ersten Runde sammelte er die notwendigen Punkte zum 17:0-Überlegenheitssieg (7:9).

71 kg Griechisch-Römisch: Unglücklich verlief der Kampf zwischen Sören Götz und Otto Schwarzkopf. Götz war der aktivere Athlet, konnte jedoch gegen den sich geschickt verteidigenden Schwarzkopf nicht die entscheidenden Wertungen erzielen. Am Ende verlor er den Kampf mit 2:5 Punkten (9:9).

80 kg Freistil: Den wohl schönsten Kampf des Abends lieferten sich Lion Kempel und Vitalij Rosenberger. In einem hochklassigen Freistilkampf stand Kempel kurz vor einer Schulterniederlage, konnte sich jedoch befreien. Anschließend erwischte er seinen Gegner sauber in einem Nackenhebel und hielt ihn mehrmals in der Gefahrenlage. Der Kampfrichter klopfte jedoch nicht ab, und auch Rosenberger kämpfte sich wieder frei. Kempel verkürzte noch einmal, verlor am Ende aber knapp mit 7:9 Punkten (10:9).

75 kg Freistil: Wie bereits erwähnt, musste Appenweier auf Eduard Lenard verzichten. Da Robin Laas auf Appenweirer Seite zu schwer war und Marius König vom ASV Urloffen noch keine 18 Jahre alt ist, durfte regelbedingt kein Freundschaftskampf stattfinden. Die Punkte gingen somit kampflos nach Urloffen (14:9).

75 kg Griechisch-Römisch: Zum Abschluss sahen die Zuschauer noch einmal einen spektakulären Schlagabtausch zwischen Luca Kappus und Jan Hiebsch. Die beiden wurfstarken Athleten zeigten attraktive Aktionen. Kappus ging zu Beginn in Führung, doch Hiebsch kämpfte sich stark zurück und erwies sich hinten raus als der stehvermögendere Athlet. Am Ende verlor Kappus mit 12:20 Punkten (17:9).

Die zweite Mannschaft des KSV Appenweier trat gegen den ASV Urloffen III an. Dieses Duell ging mit 17:10 an den Gastgeber. Die Punkte für Appenweier erzielten: Timo Koger (4), Fedor Treise (2) und Robin Laas (4).


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Am Sonntag, dem 18.10.2026, fand das 41. Gerhard-Bauer-Gedächtnisturnier der D- und C-Jugend statt, ausgerichtet vom KSV Hofstetten. Betreut von den Jugendtrainern Jan Stein und Lucian Vilcu gingen insgesamt elf Teilnehmer für den KSV Appenweier an den Start. Silbermedaillen erkämpften Wladimir Jockers in der D-Jugend bis 35kg, Philip Block in der C-Jugend bis 46kg und Antonio-Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 64kg. Den dritten Platz sicherte sich Marina Mildenberger bei der D-Jugend bis 25kg. Des Weiteren Platzierten sich: 4. Artur Jockers, C-Jugend bis 38kg, 54. Robert Geringer C-Jugend bis 46kg,.Ben Schöttler, D-Jugend bis 29kg, 5. Milan Jan D-Jugend bis 29kg, 5. Alina Mildenberger D-Jugend bis 31kg, 6. Karl Hurst, C-Jugend bis 42kg, 7. Lion-Alexander Jan, C-Jugend bis 46kg, 9. Jendrik Blechinger, C-Jugend bis 42kg.
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Zum Auftakt der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts bei der starken Mannschaft der RG Hausen-Zell an, die zu den Mitfavoriten zählt. Rechnete man sich im Vorfeld etwas aus, konnten die kurzfristigen Ausfälle der geplanten Siegringer und des rumänischen Neuzugangs Eduard Lenard nicht kompensiert werden. Mit diesen beiden Ringern wäre ein 16:16-Unentschieden sehr wahrscheinlich gewesen. Da in einigen umkämpften Begegnungen das Mattenglück fehlte, verlor man am Ende deutlich mit 24:8 Punkten. Nun gilt es, nächste Woche gegen Rheinfelden ein anderes Gesicht zu zeigen, um das Heimdebüt erfolgreich gestalten zu können. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Freistil: Zu seinem ersten Oberligaeinsatz kam der junge Ali Rezaie. Gegen den Bulgaren Vladimir Mandalov hatte er direkt einen der stärksten Gegner dieser Liga gegenüber. Rezaie musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (4:0). 130 kg Griechisch-Römisch: Hier traf Niklas Vollmer auf den körperlich überlegenen Maximillian Mond. Vollmer rang zu Beginn gut mit, fiel aber mehrmals in die Würfe des wurfstarken Gastgebers. Auch er musste sich nach knapp fünf Minuten mit 0:15 geschlagen geben (8:0). 61 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf des Abends lieferten sich Appenweiers Neuzugang Abdulrahman Alnajar und Dominik Gleichweit. In einem Kampf mit offenem Visier gab es Würfe und Wertungen auf beiden Seiten. Quasi mit dem Schlusspunkt musste Alnajar die entscheidenden Punkte zu seiner 14:16-Niederlage hinnehmen (9:0). 98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an die RG Hausen-Zell (13:0). 66 kg Freistil: Keine Chance hatte Shafi Niazi gegen den ehemaligen Bundesligaringer Manuel Wolfer. Nach einer Serie von Durchdrehern verlor er in der ersten Runde vorzeitig (17:0). 86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer nach der Pause mit Artur Heinrich. Er konnte seinen Gegner noch in der ersten Runde auf beide Schultern legen (17:4). 71 kg Griechisch-Römisch: Schwer tat sich Sören Götz gegen den kernigen Theo Schmittel. Götz war optisch der aktivere Athlet, wurde jedoch bei einer eigenen Aktion gekontert und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende verlor er mit 1:5 Punkten (19:4). 80 kg Freistil: Einen guten Kampf zeigte Lion Kempel gegen den starken Denys Siianytsia. Kempel hielt im Stand gut mit und verlangte dem Gastgeber alles ab. Am Ende kam Kempel noch einmal heran, konnte aber nicht die entscheidende Wertung zum Sieg erzielen und verlor knapp mit 2:4 Punkten (20:4). 75 kg Freistil: Hier musste Robin Laas kurzfristig einspringen, konnte jedoch deswegen nicht das entsprechende Gewicht bringen. Seinen Freundschaftskampf gegen Patrick Käppeler konnte er zwar gewinnen, jedoch gingen die Punkte an die RG Hausen-Zell (24:4). 75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf dieses gebrauchten Abends zeigte Luca Kappus eine herausragende Vorstellung gegen Bastian Kunz. Verlor Kappus im Vorjahr noch zweimal gegen Kunz, zeigte er dieses Mal eine tadellose Vorstellung. Nachdem er zu Beginn in einen Schulterschwung flog, drehte Kappus regelrecht auf und warf seinen Gegner mehrmals mit verschiedenen Techniken. So schaffte es Kappus sogar, vorzeitig einen 20:4-Überlegenheits-Sieg zu erzielen (24:8).