Bitte Niederlage im Kellerduell
Ringer Oberliga: 20:16 Niederlage in Furtwangen

Im letzten Kampf der Hinrunde der Oberligasaison 2025 trat der KSV auswärts beim Tabellennachbarn vom KSK Furtwangen an. Ein Sieg wäre ungemein wichtig gewesen um sich etwas Luft auf den letzten Tabellenplatz zu verschaffen. Leider gelang es an diesem Abend einigen Athleten nicht ihr volles Potential abzurufen. Obwohl ein Sieg im Bereich des möglichen war, musste eine empfindliche 20:16 Niederlage eingesteckt werden. Nun gilt es kommendes Wochenende am Doppelkampftag gegen den Tabellenletzten aus Schiltigheim zu Punkten um Abstand auf den Abstiegsplatz zu gewinnen.
Die Kämpfe im Einzelnen
57 kg Freistil: Gut in den Kampf fand Timo Koger gegen Raphael Gliese. Koger rang geschickt mit und konnte mit eigenen Beinangriffen in Punktführung gehen. Jedoch flog Koger zum Entsetzen aller kurz vor Schluss in einen Angriff seines Gegners und verlor durch Schulterniederlage (4:0).
130 kg Griechisch-Römisch: Leo Kempf traf auf den amtierenden deutschen Juniorenmeister Hadis Vehapi. Zu Beginn des Kampfes flog Kempf in einen Kopfhüftschwung seines Gegners. Anschließend gelang es Kempf seinen Gegner in der angeordneten Bodenlage zu kontern und er wurde umjubelter Schultersieger (4:4).
61 kg Griechisch-Römisch: Bodo Ebelle gelang es nicht gegen Timur Dogruoglu aus sich gut erarbeitenden Situationen Kapital zu schlagen. Ebelle kämpfte sich oft in eine gute Ausgangsposition wurde dann jedoch immer wieder ausgekontert. Am Ende verlor er mit 10:1 Punkten (7:4).
98 kg Freistil: Stilartverkehrt rang Niklas Vollmer gegen Eduard Jung. Gegen den agilen Gastgeber konnte Vollmer seine körperliche Überlegenheit nicht ganz ausspielen. Nach zähen sechs Minuten verlor er am Ende mit 8:0 Punkten (10:4).
66 kg Freistil: Für den KSV kam der jugendliche Gerrit Meier zum Einsatz. Mit den unbesiegten moldawischen Spitzenringer Mihai Esanu hatte er hierbei eine unlösbare Aufgabe. Trotz seiner Schulterniederlage zeigte Meier einen verbissenen Kampf (14:4).
86 kg Griechisch-Römisch: Johannes Kiefer und Enes Vehapi lieferten sich im Stand einen ausgeglichenen Kampf. Nach einer angeordneten Bodenlage wurde Kiefer ausgehoben und direkt in die gefährliche Lage geworfen, aus der er sich nicht mehr befreien konnte (18:4).
71 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Sören Götz mit Tim Kromer. Bereits in der ersten Runde gelang Götz ein Wurf mit dem er seinen Gegner auf beide Schultern befördern konnte (18:8).
80 kg Freistil: Engin Ismail kam kampflos zu den Punkten, da Furtwangen keinen Gegner stellte (18:12).
75 kg Freistil: Ebenfalls stilartverkehrt trat Robin Laas gegen Matthäus Weiß an. Laas tat sich gegen den unbequemen Gast schwer und konnte seine eigenen Aktionen nicht zu Ende bringen. Am Ende verlor er mit 7:0 Punkten (20:12).
75 kg Griechisch-Römisch: Zum Ende des Kampfes trafen Luca Kappus und Philipp Wolber aufeinander. Kappus machte kurzen Prozess und war nach knapp zwei Minuten bereits technischer Überlegenheitssieger (20:16).
Zum Auftakt der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts bei der starken Mannschaft der RG Hausen-Zell an, die zu den Mitfavoriten zählt. Rechnete man sich im Vorfeld etwas aus, konnten die kurzfristigen Ausfälle der geplanten Siegringer und des rumänischen Neuzugangs Eduard Lenard nicht kompensiert werden. Mit diesen beiden Ringern wäre ein 16:16-Unentschieden sehr wahrscheinlich gewesen. Da in einigen umkämpften Begegnungen das Mattenglück fehlte, verlor man am Ende deutlich mit 24:8 Punkten. Nun gilt es, nächste Woche gegen Rheinfelden ein anderes Gesicht zu zeigen, um das Heimdebüt erfolgreich gestalten zu können. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Freistil: Zu seinem ersten Oberligaeinsatz kam der junge Ali Rezaie. Gegen den Bulgaren Vladimir Mandalov hatte er direkt einen der stärksten Gegner dieser Liga gegenüber. Rezaie musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (4:0). 130 kg Griechisch-Römisch: Hier traf Niklas Vollmer auf den körperlich überlegenen Maximillian Mond. Vollmer rang zu Beginn gut mit, fiel aber mehrmals in die Würfe des wurfstarken Gastgebers. Auch er musste sich nach knapp fünf Minuten mit 0:15 geschlagen geben (8:0). 61 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf des Abends lieferten sich Appenweiers Neuzugang Abdulrahman Alnajar und Dominik Gleichweit. In einem Kampf mit offenem Visier gab es Würfe und Wertungen auf beiden Seiten. Quasi mit dem Schlusspunkt musste Alnajar die entscheidenden Punkte zu seiner 14:16-Niederlage hinnehmen (9:0). 98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an die RG Hausen-Zell (13:0). 66 kg Freistil: Keine Chance hatte Shafi Niazi gegen den ehemaligen Bundesligaringer Manuel Wolfer. Nach einer Serie von Durchdrehern verlor er in der ersten Runde vorzeitig (17:0). 86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer nach der Pause mit Artur Heinrich. Er konnte seinen Gegner noch in der ersten Runde auf beide Schultern legen (17:4). 71 kg Griechisch-Römisch: Schwer tat sich Sören Götz gegen den kernigen Theo Schmittel. Götz war optisch der aktivere Athlet, wurde jedoch bei einer eigenen Aktion gekontert und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende verlor er mit 1:5 Punkten (19:4). 80 kg Freistil: Einen guten Kampf zeigte Lion Kempel gegen den starken Denys Siianytsia. Kempel hielt im Stand gut mit und verlangte dem Gastgeber alles ab. Am Ende kam Kempel noch einmal heran, konnte aber nicht die entscheidende Wertung zum Sieg erzielen und verlor knapp mit 2:4 Punkten (20:4). 75 kg Freistil: Hier musste Robin Laas kurzfristig einspringen, konnte jedoch deswegen nicht das entsprechende Gewicht bringen. Seinen Freundschaftskampf gegen Patrick Käppeler konnte er zwar gewinnen, jedoch gingen die Punkte an die RG Hausen-Zell (24:4). 75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf dieses gebrauchten Abends zeigte Luca Kappus eine herausragende Vorstellung gegen Bastian Kunz. Verlor Kappus im Vorjahr noch zweimal gegen Kunz, zeigte er dieses Mal eine tadellose Vorstellung. Nachdem er zu Beginn in einen Schulterschwung flog, drehte Kappus regelrecht auf und warf seinen Gegner mehrmals mit verschiedenen Techniken. So schaffte es Kappus sogar, vorzeitig einen 20:4-Überlegenheits-Sieg zu erzielen (24:8).

Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).

Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.

Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.

Die Appenweirer Athletin und das Aushängeschild des weiblichen Ringkampfsports des KSV, Marie Trayer, wurde für die anstehende Studenten-Weltmeisterschaft vom Deutschen Ringer-Bund nominiert. Die Weltmeisterschaft findet vom 8. bis 13. Juni in Brasilien statt. Dies ist ein weiterer toller Erfolg für Trayer, die nach ihrem knappen 5. Platz bei den U20-Europameisterschaften 2024 nun das ersehnte Edelmetall auf internationalem Parkett erkämpfen möchte.

Vom 20. bis 22.03. fanden die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 statt – mit großem Erfolg für den KSV Appenweier: Arianna Fibich sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 35 kg den dritten Platz. Die Nachwuchsringerin aus Südbaden startete überzeugend ins Turnier und gewann ihre ersten beiden Kämpfe souverän. Im Halbfinale musste sie sich gegen Aurelia Dorn trotz großem Einsatz geschlagen geben und verpasste den Finaleinzug. Im kleinen Finale zeigte Fibich jedoch erneut ihre Stärke: Mit einer konzentrierten Leistung setzte sie sich gegen Anna May durch und sicherte sich damit verdient die Bronzemedaille. Beim KSV Appenweier ist die Freude über diesen Erfolg groß – der Verein ist stolz auf seine Nachwuchsringerin. Mit diesem Ergebnis bestätigt Arianna Fibich ihr großes Potenzial und zählt zu den besten Nachwuchsringerinnen Deutschlands in ihrer Altersklasse.

Am Samstag den 28.02 fanden die offenen hessischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom KSV Bavaria Waldaschaff statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt fünf Athletinnen in der Altersklasse U12 für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurden Johanna Dries bis 25kg sowie Alina Mildenberger bis 30 kg. Den zweiten Platz erreichte Emilia Vogt bis 30 kg. Auf Platz 3 platzierte sich Marina Mildenberger bis 25 kg. Den fünften Platz erzielte Alina Dagenbach bis 39 kg.