KSV Appenweier verliert beim Heimdebüt

Ringer Oberliga: 16:17 Niederlage gegen Schuttertal

Zum ersten Heimkampf der Saison empfing der KSV den letztjährigen Vizemeister vom RSV Schuttertal, der auch in diesem Jahr zu den Favoriten gezählt werden kann. Mit einer kämpferisch starken Leistung hatte die Mannschaft um die beiden Trainer Andreas Boczek und Franco Kovacs den Gast am Rande einer Niederlage, aber musste sich am Ende mit 16:17 geschlagen geben. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 Kg Freistil Timo Koger zeigte sich am Anfang gut aufgelegt gegen Luca Kappus. Durch eigene Angriffe gelang es Koger sich eine Führung zu erarbeiten, jedoch wurde er in der zweiten Runde ausgekontert und musste sich hierdurch auf Schultern geschlagen geben (0:4) 130 Kg Griechisch-Römisch Leo Kempf zeigte wie bereits in der Vorwoche eine tadellose Leistung. Gegen den unbequemen Martin Himmelsbach war Kempf von Beginn an Chef auf der Matte. Dem ständigen Druck von Kempf hatte Himmelsbach nichts entgegen zu setzen und nach knapp vier Minuten war das Duell mit 15:0 Punkten zu Gunsten des KSV entschieden (4:4) 61 Kg Griechisch-Römisch Einen einstand nach Maß legte der erste Neuzugang Shafi Niazi hin. Gegen Leon Klumpp war er von Beginn an der dominierende Athlet. Mit mehreren Würfen sammelte er bereits in der ersten Runde die nötigen Punkte zum 16:0 Überlegenheitssieg (8:4) 98 Kg Freistil Thomas Gebhardt lieferte sich mit Stefan Cantir, der im letzten Jahr auf der Weltmeisterschaft für Moldawien angetreten ist, den wohl schönsten Kampf des Abends. Beide Ringer kämpften jede Situation bis zum Ende aus und gaben bis zum Ende nicht nach. Nach großem Kampf verlor Gebhardt das Duell mit 4:6 Punkten (8:5).66 Kg Freistil Ebenfalls einen sehr spannenden Kampf sahen die Zuschauer hier zwischen Sören Götz und Johannes Hummel. Götz erarbeitete sich zu Beginn eine Punktführung, die Hummel nach und nach aufholen konnte. Am Ende macht Götz quasi mit dem Schlossgong die entscheidende Wertung für seinen 8:5 Punktsieg (10:5) 86 Kg Griechisch-Römisch Einen sehr physischen Kampf lieferten sich Johannes Kiefer und Janis Lauer. Kiefer konnte durch eine angeordnete Bodenlage als auch im Stand die notwendigen Punkte zu seinem 6:0 Punktsieg sammeln (12:5) 71 Kg Griechisch-Römisch Mit dem amtierenden deutschen Juniorenmeister Luan Lauer hatte der junge KSV-Ringer Jan Fibich eine unlösbare Aufgabe. Fibich kämpfte verbissen und konnte sogar eigene Punkte sammeln. Am Ende setzte sich der Schuttertäler mit einem vorzeitigen 2:18 Überlegenheitssieg durch (12:9) 80 Kg Freistil Auch der zweite Neuzugang Marius Atofani zeigte bei seinem Heimdebüt eine überzeugende Vorstellung. Mit ständigen Angriffen sammelte er routiniert die notwendigen Punkte zu seinem 16:0 Überlegenheitssieg gegen Tom Himmelsbach (16:9) 75 Kg Freistil Hier trat mit Marc Glatt ein weiterer Nachwuchsringer für den KSV an. Mit Luca Munz hatte auch er einen mehrmaligen deutschen Jugendmeister als Gegner. Trotz alles Gegenwehr musste sich Glatt noch in der ersten Runde auf Schultern geschlagen geben (16:13) 75 Kg Griechisch-Römisch Im letzten und entscheidenden Kampf hatte es Torsten Götz mit dem stärksten Gästeringer Tomi Claudio Hinoveanu zu tun. Der Gästeringer ist mehrfache Teilnehmer bei Welt- und Europameisterschaften. Götz versuchte alles, aber musste sich dem Favoriten aus Schuttertal mit 0:15 geschlagen geben (16:17)
Die Reservemannschaft des KSV trat in der Bezirksliga gegen den ASV Altenheim II an. Den Kampf konnte die Reservemannschaft mit 28:4 entscheiden. Die Punkte erzielten: Klim Simagin (4), Abdul Slim (4), Robin Laas (4), Marc Glatt (4), Devin Kempel (4), Niklas Vollmer (4) und Michael Lott (4)


Der erste Heimkampf findet am 23.09 statt.
Zu folgenden Zeiten Beginnen die Kämpfe:

KSV Appenweier I - KSV Rheinfelden 20:00 Uhr
KSV Appenweier II - KSV Hofstetten II 19:00 Uhr
KSV Appenweier J VfK Mühlenbach J II 18:00 Uhr

23. Juli 2026
Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
6. Juli 2026
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).
15. Juni 2026
Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.
12. Juni 2026
Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.
17. Mai 2026
Die Appenweirer Athletin und das Aushängeschild des weiblichen Ringkampfsports des KSV, Marie Trayer, wurde für die anstehende Studenten-Weltmeisterschaft vom Deutschen Ringer-Bund nominiert. Die Weltmeisterschaft findet vom 8. bis 13. Juni in Brasilien statt. Dies ist ein weiterer toller Erfolg für Trayer, die nach ihrem knappen 5. Platz bei den U20-Europameisterschaften 2024 nun das ersehnte Edelmetall auf internationalem Parkett erkämpfen möchte.
23. März 2026
Vom 20. bis 22.03. fanden die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 statt – mit großem Erfolg für den KSV Appenweier: Arianna Fibich sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 35 kg den dritten Platz. Die Nachwuchsringerin aus Südbaden startete überzeugend ins Turnier und gewann ihre ersten beiden Kämpfe souverän. Im Halbfinale musste sie sich gegen Aurelia Dorn trotz großem Einsatz geschlagen geben und verpasste den Finaleinzug. Im kleinen Finale zeigte Fibich jedoch erneut ihre Stärke: Mit einer konzentrierten Leistung setzte sie sich gegen Anna May durch und sicherte sich damit verdient die Bronzemedaille. Beim KSV Appenweier ist die Freude über diesen Erfolg groß – der Verein ist stolz auf seine Nachwuchsringerin. Mit diesem Ergebnis bestätigt Arianna Fibich ihr großes Potenzial und zählt zu den besten Nachwuchsringerinnen Deutschlands in ihrer Altersklasse.
2. März 2026
Am Samstag den 28.02 fanden die offenen hessischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom KSV Bavaria Waldaschaff statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt fünf Athletinnen in der Altersklasse U12 für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurden Johanna Dries bis 25kg sowie Alina Mildenberger bis 30 kg. Den zweiten Platz erreichte Emilia Vogt bis 30 kg. Auf Platz 3 platzierte sich Marina Mildenberger bis 25 kg. Den fünften Platz erzielte Alina Dagenbach bis 39 kg.
22. Februar 2026
Am Samstag den 21.02 fanden die offenen Baden Württembergischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom ASV Ladenburg statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt sieben Athletinnen für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurde Arianna Fibich bei den U14 bis 35 kg. Die Bronzemedaillen konnten sich Johanna Dries bei den U12 bis 25kg und Alina Mildenberger bei den U12 bis 30kg sichern. Des Weiteren platzierten sich: 4. Marina Mildenberger U12 bis 24kg, 4. Alina Dagenbach U12 bis 36kg, 5. Emilia Vogt U12 bis 30kg und 7. Xenia Fibich Frauen bis 57kg.
4. Februar 2026
Am Wochenende vom 31.01. bis 01.02. fanden die Südbadischen Meisterschaften im Ringen statt, ausgerichtet vom VfK Eiche Radolfzell. Am Samstag wurden die Titelkämpfe der C-Jugend sowie der Männer im Freistil ausgetragen. Am Sonntag folgten die Wettkämpfe der A- und B-Jugend im griechisch-römischen Stil. Betreut von den Trainern Marco Schmidt, Lucian Vilcu und Jugendleiter Andreas Kempel nahmen insgesamt neun Athleten an den Meisterschaften teil.. Den Titel sicherten sich Antonio-Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 63kg und Thomas Gebhardt bei den Männern bis 92kg. Des Weiteren platzierten sich: 5. Philip Block C-Jugend bis 46kg, 5.Fedor Treise A-Jugend bis 60kg, 6. Jochen Hurst B-Jugend bis 52kg, 7. Robert Geringer C-Jugend bis 46kg. 8. Ali Rezaie Männer bis 60kg, 13. Artur Jockers C-Jugend bis 34kg, 22. Philipp Kempel C-Jugend bis 38kg.
22. Dezember 2025
Am letzten Kampf der Oberligasaison 2025, fand der entscheidende Kampf um den sicheren Klassenerhalt gegen den KSK Furtwangen statt. In der Hinrunde setzte es gegen die Gäste aus dem Schwarzwald eine bittere Niederlage. Doch an diesem Abend lief es anders. Beflügelt durch die zahlreichen Zuschauer zeigte das Team des KSV eine herausragende Leistung und gewann am Ende haushoch mit 26:10 Punkten und ringt somit auch in der kommenden Saison 2026 in der Oberliga. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf gab es gleich zu Beginn. Bodo Ebelle und Obaidullah Amarkil lieferten sich einen Kampf mit offenem Visier. Ebelle konnte seinen Gegner mehrmals ausheben und gewann am Ende mit 15:12 Punkten(2:0) 130 kg Freistil Keine Probleme hatte Leo Kempf mit Taha Öszoy. Noch in der ersten Minute konnte Kempf seinen Gegner auf beide Schultern legen (6:0) 61 kg Freistil: Ebenfalls keine Probleme hatte Shafi Niazi mit Raphael Reis. Niazi sammelte gegen den überforderten Gast Punkt um Punkt und war nach knapp zwei Minuten mit 16:0 technischer Überlegenheitssieger (10:0) 98 kg Griechisch-Römisch: Jan Stein hatte mit Hadis Vehapi den amtierenden deutschen Juniorenmeister als Gegner. Stein kämpfte verbissen, musste aber die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (10:4) 66 kg Griechisch-Römisch: Seine gute Verfassung bestätigte Sören Götz gegen Timur Dogruoglo. Götz war der aktivere Athlet und konnte seinen Gegner in der angeordneten Bodenlage mehrmals ausheben. In der zweiten Runde konnte er die entscheidenden Punkte für seinen 16:0 Überlegenheitssieg sammeln (14:4) 86 kg Freistil: Johannes Kiefer kam kampflos zu den Punkten, da der KSK Furtwangen keinen Kontrahenten stellen konnte (18:4) 71 kg Freistil: Der junge Robin Laas traf auf den Topringer der Gäste Mihai Esanu. Laas der extra für die Mannschaft Gewicht gemacht hatte, da man nicht wussten wo die Gäste ihr Ass bringen, zeigte eine gute Leistung. Am Ende verlor Laas zwar vorzeitig, konnte aber zufrieden mit seinem Auftritt sein (18:8) 80 kg Griechisch-Römisch: Die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt steuerte Trainer Andreas Boczek bei. Boczek, der immer noch ein Vorbild an Willen und Fleiß ist, hatte mit Philipp Wolber keinerlei Probleme. Mit einer Serie von Durchdrehern war der Kampf nach knapp einer Minute vorzeitig beendet (22:8) 75 kg Griechisch-Römisch: Der junge Luca Kappus zeigte gegen Tim Kromer wieder einmal einen seiner spektakulären Würfe. Nach einem sauberen Wurf aus dem Stand konnte er seinen Gegner unter dem Beifall des Publikums auf beide Schultern befördern (26:8) 75 kg Freistil: Einen schönen Freistilkampf lieferten sich zum Abschluss Lion Kempel und Matthäus Weiß. Kempel konnte den anfänglichen Rückstand aufholen und selber in Führung gehen. Kurz vor Ende des Kampfes gelang dem Gast die entscheidende Wertung und Kempel musste sich mit 6:11 Punkten geschlagen geben (26:10)