KSV Appenweier verliert gegen Rheinfelden nach großem Kampf
Ringer Oberliga: 11:12 Heimniederlage gegen Rheinfelden
Einen engen Kampf mit hartumkämpften sowie spannenden Duellen sahen die Zuschauer beim letzten Kampftag in der Kraftsporthalle. Gegen den Regionalligaabsteiger vom KSV Rheinfelden, der in dieser Saison zum ersten Mal mit ihren vollen Mannschaft auflief und in dieser Aufstellung zu den Titelmitfavoriten gehört, gab es eine knappe 11:12 Punktniederlage. Nachdem man bereit den Meisterschaftsfavoriten aus Schuttertal zuhause am Rande einer Niederlage hatte, zeigte die junge Mannschaft, die wieder zwei Eigengewächse aus der eigenen Jugend einbinden konnte, eine starke Leistung und musste sich dennoch unglücklich geschlagen geben.
Die Kämpfe im Einzelnen: 57 Kg Freistil Hier kam Timo Koger kampflos zu den Punkten (4:0) 130 Kg Griechisch-Römisch Leo Kempf hatte mit dem Ungarn Dominik Gergeny einen starken Gegner, der in dieser Saison zum ersten Mal für die Gäste auf der Matte stand. In einem harten Kampf konnte Kempf wie gewohnt das Tempo sehr hoch halten und gewann am Ende knapp aber verdient mit 6:1 Punkten (6:0) 61 Kg Griechisch-Römisch Ebenfalls einen hitzigen Kampf mit vielen Aktionen lieferten sich Shafi Niazi und Sulejman Ajeti. Der junge Shafi ließ sich zu Beginn des Kampfes überraschen, aber konnte anschließend die Kontrolle über den Kampf übernehmen. So gewann er am Ende in einem wertungsreichen Kampf mit 14:8 Punkten (8:0) 98 Kg Freistil Einen spitzen Kampf sahen die Zuschauer zwischen Thomas Gebhardt und dem starken Eduard Frick. Gehbardt war der aktivere Ringer aber hatte in Frick einen sehr konterstarken Gegner. Mit vielen Aktionen die bis zum Ende ausgekämpft wurden, schaffte Gebhardt es am Ende sich mit 7:4 Punkten durchzusetzen (10:0) 66 Kg Freistil Mit Sören Götz und Fabian Wepfer trafen zwei Griechisch-Römisch Spezialisten aufeinander. Wepfer war in den entscheidenden Situationen einen tick stärker und so musste sich Götz am Ende des Kampfes knapp mit 2:5 Punkten geschlagen geben (10:2) 86 Kg Griechisch-Römisch Nach der Pause hatte es Johannes Kiefer mit Kevin Kähny zu tun. Zu Beginn war Kiefer der aktivere Athlet musste aber in der angeordneten Bodenlage eine hohe Wertung abgeben und verlor am Ende mit 1:7 Punkten das Duell (10:4) 71 Kg Griechisch-Römisch Nachwuchsringer Jan Fibich zeigte gegen Patrick Hinderer eine ansprechende Leistung. Der junge Fibich kam zu Beginn in Rückstand und kämpfte sich wieder heran. Am Ende verlor Fibich denkbar knapp mit 2:3 Punkten (10:5) 80 Kg Freistil Einen unbequemen Gegner hatte Marius Atofiani mit Sebastian von Czenstkowski. Atofani schafft es gegen den Gast, der nur aufs verteidigen und wenig Punkte abgeben eingestellt war, nicht eine höhere Wertung zu erzielen. So gewann Atofani den Kampf am Ende nur mit 2:0 Punkten (11:5) 75 Kg Freistil Eine starke Leistung zeigte der junge Lion Kempel gegen Andrius Reisch. Der Gast aus Rheinfelden gehört seit Jahren zu den stärksten Ringern in deren Mannschaft und war auch physisch sehr überlegen. Kempel jedoch rang ohne Respekt und kämpfte die einzelnen Situationen stark aus. Am Ende verlor Kempel mit 0:10 Punkten was trotzdem als Achtungserfolg angesehen werden kann (11:8) 75 Kg Griechisch-Römisch Im entscheidenden Kampf traf Torsten Götz auf Zsolt Berki. Durch eine sehr grenzwertige Aktion des Gegners, kam Götz zu Beginn in die gefährliche Lage und musste im Anschluss am Boden einige Punkte abgeben. So ging dieser schöne Kampfabend leider unglücklich mit der Niederlage von Götz zu Ende (11:12)
Die Reservemannschaft des KSV trat in der Bezirksliga auf den KSV Hofstetten III und konnte sich hier mit 23:8 durchsetzen. Die Punkte erzielten: Klim Simagin (4), Robin Laas (4), Marc Glatt (4), Jan Wacker (4), Niklas Vollmer (4) und Michael Lott (3)

Am Sonntag, dem 27.09.2026, fand das 37. internationale Mühlenbacher Jugendturnier der D- und C-Jugend statt. Betreut vom KSV-Aktiven- und Jugendtrainer Lucian Vilcu gingen insgesamt acht Teilnehmer an den Start. Den Turniersieg sicherte sich Antonio-Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 59 kg. Zweiter wurde Robert Geringer in der C-Jugend bis 46 kg. Den dritten Platz belegten jeweils Wladimir Jockers in der D-Jugend bis 37 kg und Philip Block in der C-Jugend bis 46 kg. Des Weiteren platzierten sich Philipp Kempel auf Rang fünf in der C-Jugend bis 43 kg, Artur Jockers auf Rang acht in der C-Jugend bis 37 kg, Jendrik Blechinger auf Rang zehn in der C-Jugend bis 40 kg und Maximilian Genzler auf Rang elf in der C-Jugend bis 34 kg.
Zum Auftakt der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts bei der starken Mannschaft der RG Hausen-Zell an, die zu den Mitfavoriten zählt. Rechnete man sich im Vorfeld etwas aus, konnten die kurzfristigen Ausfälle der geplanten Siegringer und des rumänischen Neuzugangs Eduard Lenard nicht kompensiert werden. Mit diesen beiden Ringern wäre ein 16:16-Unentschieden sehr wahrscheinlich gewesen. Da in einigen umkämpften Begegnungen das Mattenglück fehlte, verlor man am Ende deutlich mit 24:8 Punkten. Nun gilt es, nächste Woche gegen Rheinfelden ein anderes Gesicht zu zeigen, um das Heimdebüt erfolgreich gestalten zu können. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Freistil: Zu seinem ersten Oberligaeinsatz kam der junge Ali Rezaie. Gegen den Bulgaren Vladimir Mandalov hatte er direkt einen der stärksten Gegner dieser Liga gegenüber. Rezaie musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (4:0). 130 kg Griechisch-Römisch: Hier traf Niklas Vollmer auf den körperlich überlegenen Maximillian Mond. Vollmer rang zu Beginn gut mit, fiel aber mehrmals in die Würfe des wurfstarken Gastgebers. Auch er musste sich nach knapp fünf Minuten mit 0:15 geschlagen geben (8:0). 61 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf des Abends lieferten sich Appenweiers Neuzugang Abdulrahman Alnajar und Dominik Gleichweit. In einem Kampf mit offenem Visier gab es Würfe und Wertungen auf beiden Seiten. Quasi mit dem Schlusspunkt musste Alnajar die entscheidenden Punkte zu seiner 14:16-Niederlage hinnehmen (9:0). 98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an die RG Hausen-Zell (13:0). 66 kg Freistil: Keine Chance hatte Shafi Niazi gegen den ehemaligen Bundesligaringer Manuel Wolfer. Nach einer Serie von Durchdrehern verlor er in der ersten Runde vorzeitig (17:0). 86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer nach der Pause mit Artur Heinrich. Er konnte seinen Gegner noch in der ersten Runde auf beide Schultern legen (17:4). 71 kg Griechisch-Römisch: Schwer tat sich Sören Götz gegen den kernigen Theo Schmittel. Götz war optisch der aktivere Athlet, wurde jedoch bei einer eigenen Aktion gekontert und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende verlor er mit 1:5 Punkten (19:4). 80 kg Freistil: Einen guten Kampf zeigte Lion Kempel gegen den starken Denys Siianytsia. Kempel hielt im Stand gut mit und verlangte dem Gastgeber alles ab. Am Ende kam Kempel noch einmal heran, konnte aber nicht die entscheidende Wertung zum Sieg erzielen und verlor knapp mit 2:4 Punkten (20:4). 75 kg Freistil: Hier musste Robin Laas kurzfristig einspringen, konnte jedoch deswegen nicht das entsprechende Gewicht bringen. Seinen Freundschaftskampf gegen Patrick Käppeler konnte er zwar gewinnen, jedoch gingen die Punkte an die RG Hausen-Zell (24:4). 75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf dieses gebrauchten Abends zeigte Luca Kappus eine herausragende Vorstellung gegen Bastian Kunz. Verlor Kappus im Vorjahr noch zweimal gegen Kunz, zeigte er dieses Mal eine tadellose Vorstellung. Nachdem er zu Beginn in einen Schulterschwung flog, drehte Kappus regelrecht auf und warf seinen Gegner mehrmals mit verschiedenen Techniken. So schaffte es Kappus sogar, vorzeitig einen 20:4-Überlegenheits-Sieg zu erzielen (24:8).

Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).

Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.

Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.