Ringerdrama ohne Happy End
Ringer Oberliga: 13:15 Heimniederlage gegen Olympique Schiltigheim
Nach dem starken Auswärtskampf am Tag der deutschen Einheit beim KSK Furtwangen wollte das junge KSV-Team unbedingt weiter gegen die Mannschaft von Olympique Schiltigheim II Punkten. Gegen die oft nicht auszurechnenden Gäste wäre ein Sieg im Bereich des möglichen gewesen. Jedoch fehlte in einigen Kämpfen der entscheidende Punkt auf Seiten des KSV, der für einen höheren Sieg oder eine geringere Niederlage gereicht hätte. Die Entscheidung fiel im letzten Kampf und am Ende musste sich das Team um Andreas Boczek und Franco Kovacs mit 13:15 geschlagen geben
Die Kämpfe im Einzelnen: 57 Kg Freistil Einen starken Gegner hatte Abdul Slim mit Mohammad Yaqubi. Slim rang in der ersten Runde gut mit, wurde jedoch in der zweiten Kampfhälfte überrascht und fand sich so auf beiden Schultern wieder (0:4) 130 Kg Griechisch-Römisch Kein Problem hatte Nilas Vollmer mit Yasin Koksal. Noch in der ersten Runde konnte er seinen Gegner unter dem Jubel der Zuschauer auf beide Schultern legen (4:4) 61 Kg Griechisch-Römisch Keine Einstellung fand Bodo Ebelle zu dem agilen Yanis Boukari. In der ersten Runde gelang es Ebelle beinahe seinen Gegner zu Schultern. Im weiteren Kampfverlauf spielte der Gast seine Stärken aus und gewann am Ende vorzeitig mit 4:20 Punkten (4:8) 98 Kg Freistil Ebenfalls schnell fertig war Leo Kempf mit Tobyn Emezie. Bereits nach 20 Sekunden wurde Kempf Schultersieger (8:8) 66 Kg Freistil Einen sehr starken und agilen Gegner hatte Sören Götz mit Salikh Moussaiev Der Gast aus Schiltgheim hatte auf alle Angriffsversuche von Götz die passende Antwort. Bei einer Konteraktion des Gegners fand sich auch Götz leider auf beiden Schultern wieder (12:8) 86 Kg Griechisch-Römisch Sehr physisch war der Kampf zwischen Johannes Kiefer und Cedric Buchholzer. Im Stand aktiver konnte Kiefer seinen Gegner in der Bodenlage durchdrehen und gewann am Ende mit 5:0 Punkten (12:10) 71 Kg Griechisch-Römisch Ein enges Duell sahen die Zuschauer zwischen Aktiventrainer Franco Kovacs und dem ehemaligen KSV-Ringer Pierre Berrak. Kovacs gelang es einen Rückstand In einem Kampf mit mehreren wechselnden Führungen verlor Kovacs am Ende knapp mit 5:6 Punkten (13:11) 80 Kg Freistil Nicht seinen besten Tag hatte Nikolay Dimitrov gegen den sehr beweglichen Apti Youssoupov. Dimitrov gelang es in den entscheidenden Momenten nicht zu Punkten und so gewann er am Ende nur knapp mit 5:3 Punkten (13:11) 75 Kg Freistil Seine gute Verfassung bestätigte Lion Kempel gegen Yacin Egidov. Kempel war der Kampf bestimmende Athlet und gewann am Ende verdient mit 8:4 Punkten (13:13) 75 Kg Griechisch-Römisch Im entscheidenden Kampf hatte es der wiedergenesene Robin Laas mit Ryan Mekkaoui zu tun. In einem Kampf auf Biegen und Brechen verlor Laas am Ende mit 8:12 Punkten (13:15)
Die Reservemannschaft des KSV trat gegen den RSV Schuttertal III an. Souverän gewann diese mit 23:8 Die Punkte erzielten: Klim Simagin (3), Gerrit Maier (4), Timo Koger (2), Marc Glatt (4), Devin Kempel (4) und Michael Lott(4)

Am Sonntag, dem 27.09.2026, fand das 37. internationale Mühlenbacher Jugendturnier der D- und C-Jugend statt. Betreut vom KSV-Aktiven- und Jugendtrainer Lucian Vilcu gingen insgesamt acht Teilnehmer an den Start. Den Turniersieg sicherte sich Antonio-Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 59 kg. Zweiter wurde Robert Geringer in der C-Jugend bis 46 kg. Den dritten Platz belegten jeweils Wladimir Jockers in der D-Jugend bis 37 kg und Philip Block in der C-Jugend bis 46 kg. Des Weiteren platzierten sich Philipp Kempel auf Rang fünf in der C-Jugend bis 43 kg, Artur Jockers auf Rang acht in der C-Jugend bis 37 kg, Jendrik Blechinger auf Rang zehn in der C-Jugend bis 40 kg und Maximilian Genzler auf Rang elf in der C-Jugend bis 34 kg.
Zum Auftakt der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts bei der starken Mannschaft der RG Hausen-Zell an, die zu den Mitfavoriten zählt. Rechnete man sich im Vorfeld etwas aus, konnten die kurzfristigen Ausfälle der geplanten Siegringer und des rumänischen Neuzugangs Eduard Lenard nicht kompensiert werden. Mit diesen beiden Ringern wäre ein 16:16-Unentschieden sehr wahrscheinlich gewesen. Da in einigen umkämpften Begegnungen das Mattenglück fehlte, verlor man am Ende deutlich mit 24:8 Punkten. Nun gilt es, nächste Woche gegen Rheinfelden ein anderes Gesicht zu zeigen, um das Heimdebüt erfolgreich gestalten zu können. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Freistil: Zu seinem ersten Oberligaeinsatz kam der junge Ali Rezaie. Gegen den Bulgaren Vladimir Mandalov hatte er direkt einen der stärksten Gegner dieser Liga gegenüber. Rezaie musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (4:0). 130 kg Griechisch-Römisch: Hier traf Niklas Vollmer auf den körperlich überlegenen Maximillian Mond. Vollmer rang zu Beginn gut mit, fiel aber mehrmals in die Würfe des wurfstarken Gastgebers. Auch er musste sich nach knapp fünf Minuten mit 0:15 geschlagen geben (8:0). 61 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf des Abends lieferten sich Appenweiers Neuzugang Abdulrahman Alnajar und Dominik Gleichweit. In einem Kampf mit offenem Visier gab es Würfe und Wertungen auf beiden Seiten. Quasi mit dem Schlusspunkt musste Alnajar die entscheidenden Punkte zu seiner 14:16-Niederlage hinnehmen (9:0). 98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an die RG Hausen-Zell (13:0). 66 kg Freistil: Keine Chance hatte Shafi Niazi gegen den ehemaligen Bundesligaringer Manuel Wolfer. Nach einer Serie von Durchdrehern verlor er in der ersten Runde vorzeitig (17:0). 86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer nach der Pause mit Artur Heinrich. Er konnte seinen Gegner noch in der ersten Runde auf beide Schultern legen (17:4). 71 kg Griechisch-Römisch: Schwer tat sich Sören Götz gegen den kernigen Theo Schmittel. Götz war optisch der aktivere Athlet, wurde jedoch bei einer eigenen Aktion gekontert und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende verlor er mit 1:5 Punkten (19:4). 80 kg Freistil: Einen guten Kampf zeigte Lion Kempel gegen den starken Denys Siianytsia. Kempel hielt im Stand gut mit und verlangte dem Gastgeber alles ab. Am Ende kam Kempel noch einmal heran, konnte aber nicht die entscheidende Wertung zum Sieg erzielen und verlor knapp mit 2:4 Punkten (20:4). 75 kg Freistil: Hier musste Robin Laas kurzfristig einspringen, konnte jedoch deswegen nicht das entsprechende Gewicht bringen. Seinen Freundschaftskampf gegen Patrick Käppeler konnte er zwar gewinnen, jedoch gingen die Punkte an die RG Hausen-Zell (24:4). 75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf dieses gebrauchten Abends zeigte Luca Kappus eine herausragende Vorstellung gegen Bastian Kunz. Verlor Kappus im Vorjahr noch zweimal gegen Kunz, zeigte er dieses Mal eine tadellose Vorstellung. Nachdem er zu Beginn in einen Schulterschwung flog, drehte Kappus regelrecht auf und warf seinen Gegner mehrmals mit verschiedenen Techniken. So schaffte es Kappus sogar, vorzeitig einen 20:4-Überlegenheits-Sieg zu erzielen (24:8).

Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).

Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.

Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.