KSV Appenweier verliert gegen Tabellennachbarn

Am Wochenende war der TSV Kandern in Appenweier zu Gast. Die Gäste, die wie der KSV im unteren Tabellendrittel zu finden sind galt es zu schlagen, um sich von dort absetzen zu können. Gegen das Team aus Kandern, welches wie das des KSV überwiegend aus eigenen Athleten besteht, musste eine empfindliche Niederlage hingenommen werden. Es wurden dem Publikum tolle Kämpfe gezeigt, bei dem die entscheidenden Duelle leider nicht gewonnen werden konnten. Kommende Woche tritt der KSV auswärts beim Ligaprimus aus Adelhausen an.
Dir Kämpfe im Einzelnen:
57 Freistil:
Mit Milian Zambo hatte Timo Koger einen körperlich starken Gegner. Koger fing den Kampf gut an , fiel dann jedoch in einen Schwunggriff seines Gegners und musste sich auf Schultern geschlagen geben (0:4).
130 Griechisch-Römisch:
Seine gute Form bestätigte Niklas Vollmer gegen Adrian Weber. Vollmer war im Stand der aktivere Athlet und in der angeordneten Bodenlage konnte er seinen Gegner unter dem Applaus der Zuschauer auf beide Schultern legen (4:4).
61 Griechisch-Römisch:
Gegen den Rumänen Ronaldo Valentin Tanasa hatte Bodo Ebelle einen schweren Stand. Noch in der ersten Runde verlor er durch eine Schulterniederlage (4:8).
98 Freistil:
Keine Probleme hatte Leo Kempf mit Florian David. Wie von Kempf gewohnt überrollte er seinen Gegner im ständigen Vorwärtsgang und gewann noch in der ersten Runde mit 15:0 durch technische Überlegenheit (8:8).
66 Freistil:
Einen engen Kampf lieferten sich Sören Götz und Lesandro Springer. Götz verpasste zu Beginn seine Chance in den engen Kampfsituationen. Dann fand er besser in den Kampf und konnte auf 4:2 Punkte verkürzen. Trotz aller Anstrengungen blieb es bei diesem Stand und der knappen Punktniederlage (8:9).
86 Griechisch-Römisch:
Nach der Pause traf Johannes Kiefer auf Esli Riedinger. In dem sehr physisch geführten Kampf war Kiefer der stärkere Athlet und konnte dem Gegner seinen Ringstil aufzwingen. Am Ende gewann er verdient mit 4:1 Punkten (10:9)
71 Griechisch-Römisch:
Mit Felix Anselm hatte Robin Laas einen der stärksten Gegner in dieser Gewichtsklasse vor der Brust. Nach einer Serie von Durchdrehern seines Gegners verlor Laas mit 15:0 Punkten (10:13).
80 Freistil:
Engin Ismail traf auf den sehr passiv eingestellten Phil Sütterlin. Der Gast, der nur über die Zeit kommen wollte machte Ismail das Leben schwer. Trotzdem sammelte Ismail geduldig Punkt um Punkt und wurde am ende mit 15:0 technischer Überlegenheitssieger (14:13).
75 Freistil:
Mit Lion Kempel und Alexander Anselm trafen zwei junge ausgeglichene Ringer aufeinander. Kempel fand nicht gut in diesen Kampf und kam bereits zu Beginn in eine gefährliche Lage aus welcher er sich noch befreien konnte. Im weiteren Kampfverlauf flog er leider in einen Angriff seines Gegners und musste so eine sehr empfindliche Schulterniederlage einstecken (14:17).
75 Griechisch-Römisch:
Im letzten Kampf musste Luca Kappus gegen den unbequemen Janis Wohlschlegel volles Risiko gehen um irgendwie noch den Sieg für den KSV retten zu können. Dies tat Kappus auch und beinahe gelang es ihm seinen Gegner zu schultern. Durch sein hohes Risiko fiel er auch in einige Konter, weshalb er am Ende trotz großen Kampfgeistes mit 6:21 Punkten unterlag (14:21).
Die zweite Mannschaft des KSV Appenweier gewann im Vorkampf gegen den TSV Kandern II mit 22:6. Die Punkte für den KSV erzielten: Ali Rezaie (4), Fedor Treise (4), Gerrit Meier (4), Shafi Niazi (2), Vadim Gruneschow (4) und Jan Stein (4)

14. September 2026
Ringer Oberliga: 19:12 Sieg gegen den KSV Rheinfelden
6. September 2026
Zum Auftakt der Oberligasaison 2026 trat der KSV Appenweier auswärts bei der starken Mannschaft der RG Hausen-Zell an, die zu den Mitfavoriten zählt. Rechnete man sich im Vorfeld etwas aus, konnten die kurzfristigen Ausfälle der geplanten Siegringer und des rumänischen Neuzugangs Eduard Lenard nicht kompensiert werden. Mit diesen beiden Ringern wäre ein 16:16-Unentschieden sehr wahrscheinlich gewesen. Da in einigen umkämpften Begegnungen das Mattenglück fehlte, verlor man am Ende deutlich mit 24:8 Punkten. Nun gilt es, nächste Woche gegen Rheinfelden ein anderes Gesicht zu zeigen, um das Heimdebüt erfolgreich gestalten zu können. Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg Freistil: Zu seinem ersten Oberligaeinsatz kam der junge Ali Rezaie. Gegen den Bulgaren Vladimir Mandalov hatte er direkt einen der stärksten Gegner dieser Liga gegenüber. Rezaie musste noch in der ersten Runde die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen (4:0). 130 kg Griechisch-Römisch: Hier traf Niklas Vollmer auf den körperlich überlegenen Maximillian Mond. Vollmer rang zu Beginn gut mit, fiel aber mehrmals in die Würfe des wurfstarken Gastgebers. Auch er musste sich nach knapp fünf Minuten mit 0:15 geschlagen geben (8:0). 61 kg Griechisch-Römisch: Den spektakulärsten Kampf des Abends lieferten sich Appenweiers Neuzugang Abdulrahman Alnajar und Dominik Gleichweit. In einem Kampf mit offenem Visier gab es Würfe und Wertungen auf beiden Seiten. Quasi mit dem Schlusspunkt musste Alnajar die entscheidenden Punkte zu seiner 14:16-Niederlage hinnehmen (9:0). 98 kg Freistil: Hier konnte der KSV keinen Ringer stellen, und die Punkte gingen kampflos an die RG Hausen-Zell (13:0). 66 kg Freistil: Keine Chance hatte Shafi Niazi gegen den ehemaligen Bundesligaringer Manuel Wolfer. Nach einer Serie von Durchdrehern verlor er in der ersten Runde vorzeitig (17:0). 86 kg Griechisch-Römisch: Keine Probleme hatte Johannes Kiefer nach der Pause mit Artur Heinrich. Er konnte seinen Gegner noch in der ersten Runde auf beide Schultern legen (17:4). 71 kg Griechisch-Römisch: Schwer tat sich Sören Götz gegen den kernigen Theo Schmittel. Götz war optisch der aktivere Athlet, wurde jedoch bei einer eigenen Aktion gekontert und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende verlor er mit 1:5 Punkten (19:4). 80 kg Freistil: Einen guten Kampf zeigte Lion Kempel gegen den starken Denys Siianytsia. Kempel hielt im Stand gut mit und verlangte dem Gastgeber alles ab. Am Ende kam Kempel noch einmal heran, konnte aber nicht die entscheidende Wertung zum Sieg erzielen und verlor knapp mit 2:4 Punkten (20:4). 75 kg Freistil: Hier musste Robin Laas kurzfristig einspringen, konnte jedoch deswegen nicht das entsprechende Gewicht bringen. Seinen Freundschaftskampf gegen Patrick Käppeler konnte er zwar gewinnen, jedoch gingen die Punkte an die RG Hausen-Zell (24:4). 75 kg Griechisch-Römisch: Im letzten Kampf dieses gebrauchten Abends zeigte Luca Kappus eine herausragende Vorstellung gegen Bastian Kunz. Verlor Kappus im Vorjahr noch zweimal gegen Kunz, zeigte er dieses Mal eine tadellose Vorstellung. Nachdem er zu Beginn in einen Schulterschwung flog, drehte Kappus regelrecht auf und warf seinen Gegner mehrmals mit verschiedenen Techniken. So schaffte es Kappus sogar, vorzeitig einen 20:4-Überlegenheits-Sieg zu erzielen (24:8).
23. Juli 2026
Am 18. Juli 2026 richtete der KSV Haslach i.K. die Bezirksmeisterschaften des Bezirks II aus. Der KSV Appenweier ging mit einer Delegation von zehn Athleten – von der E-Jugend bis zu den Männern – an den Start. Betreut wurde das Team vor Ort von Jugendleiter Andreas Kempel sowie den Trainern Lucain Vilcu und Jan Stein.Am Ende durften sich die Appenweierer Ringer über ein Gesamtergebnis von vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.Die Meisterschaften wurden je nach Altersklasse in unterschiedlichen Stilarten ausgetragen. Während sich die Nachwuchskräfte von der E- bis zur C-Jugend ausschließlich im Freistil maßen, wurde bei der B-Jugend und den Männern sowohl im Freistil als auch im Griechisch-Römischen Stil gerungen. Turniersieger wurden Robert Geringer in der C-Jugend bis 48kg, Jochen Hurst B-Jugend Freistil bis 62kg, Thomas Gebahrdt Männer bis 92kg Freistil, Thomas Gebhardt Männer bis 98kg Griechisch-Römisch. Zweiter wurde Antonio Petru Ungureanu in der C-Jugend bis 62kg. Den dritten Platz sicherten sich Artur Jockers C-Jugend bis 33kg, Artur Jockers C-Jugend bis 36kg. Des weiteren platzierten sich: 4. Philipp Kempel C-Jugend bis 40kg, 5. Fedor Treise Männer Freistil bis 61kg und Ali Rezaie Männer Freistil bis 61kg.
6. Juli 2026
Am vergangenen Wochenende war der KSV Appenweier parallel auf zwei hochkarätigen Turnieren im Einsatz. In Baienfurt wurde der stark besetzte „Große Preis von Baden-Württemberg“ im Freistil ausgetragen, während in Ladenburg das „Ladies Open / Bertha Benz Turnier“ für die weibliche Jugend stattfand. Beim Turnier in Baienfurt, betreut von Trainer Lucian Vilcu, sicherte sich Thomas Gebhardt einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse bis 92kg Freistil. Weitere Platzierungen der Männer: 8. Shafi Niazi (bis 61kg), 12. Ali Rezaie (bis 57kg) und 13. Fedor Treise (bis 57kg), alle im Freistil. In Ladenburg kämpfte der weibliche Nachwuchs unter der Betreuung von Trainerin Marina Grumer. Hier glänzte Alina Mildenberger mit einem zweiten Platz in der U11 bis 30kg. Ergänzt wurde das Ergebnis durch zwei vierte Plätze: Johanna Dries (U11, bis 28kg) und Marina Mildenberger (U11, bis 24kg).
15. Juni 2026
Der Nachwuchsringer Jochen Hurst vertrat am vergangenen Wochenende (12. bis 14. Juni) die Farben seines Vereins bei den Deutschen Meisterschaften der U14 im freien Stil. Trotz einer starken persönlichen Leistung verlief das Turnier für den Appenweirer unglücklich. Bereits in seinem ersten Duell traf Hurst auf den späteren deutschen Vizemeister Arian Singh vom SC Roland Hamburg. Hurst zeigte dabei sein Können und führte zur Halbzeit sogar mit 5:3 Punkten. Am Ende musste er sich jedoch knapp mit 7:10 geschlagen geben. Auch im zweiten Kampf blieb das Glück auf der Matte aus: Gegen den späteren Fünftplatzierten Felix Streicher (KFC Leipzig) verlor Hurst ebenfalls denkbar knapp mit 2:6. Obwohl der junge Ringer damit vorzeitig aus dem Turnier ausschied, hinterließ er einen kämpferisch überzeugenden Eindruck. In der Endabrechnung belegte Jochen Hurst einen respektablen zehnten Platz bei diesen nationalen Titelkämpfen.
12. Juni 2026
Die Appenweierer Ringerin Marie Trayer vertrat bei den Studenten-Weltmeisterschaften (8.–13. Juni) in Brasilien die deutschen Farben. Trotz einer starken Leistung und internationaler Erfahrung erwischte die Athletin des Deutschen Ringerbundes ein denkbar schweres Los. Bereits in ihren ersten beiden Kämpfen traf Trayer auf die spätere Weltmeisterin Mia Friesen aus Kanada sowie die zweitplatzierte Brasilianerin Assíria Daniela Mauricio da Silva. Gegen diese beiden Top-Athletinnen musste sich Trayer geschlagen geben. Im dritten Duell gegen Suna Durmaz aus der Türkei zeigte die Appenweiererin erneut ihr kämpferisches Können. In einer hart umkämpften Begegnung blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff musste sich Trayer knapp mit 6:8 Punkten geschlagen geben. Mit dieser engagierten Vorstellung sicherte sich Marie Trayer am Ende den 7. Platz in der Gesamtwertung.
17. Mai 2026
Die Appenweirer Athletin und das Aushängeschild des weiblichen Ringkampfsports des KSV, Marie Trayer, wurde für die anstehende Studenten-Weltmeisterschaft vom Deutschen Ringer-Bund nominiert. Die Weltmeisterschaft findet vom 8. bis 13. Juni in Brasilien statt. Dies ist ein weiterer toller Erfolg für Trayer, die nach ihrem knappen 5. Platz bei den U20-Europameisterschaften 2024 nun das ersehnte Edelmetall auf internationalem Parkett erkämpfen möchte.
23. März 2026
Vom 20. bis 22.03. fanden die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 statt – mit großem Erfolg für den KSV Appenweier: Arianna Fibich sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 35 kg den dritten Platz. Die Nachwuchsringerin aus Südbaden startete überzeugend ins Turnier und gewann ihre ersten beiden Kämpfe souverän. Im Halbfinale musste sie sich gegen Aurelia Dorn trotz großem Einsatz geschlagen geben und verpasste den Finaleinzug. Im kleinen Finale zeigte Fibich jedoch erneut ihre Stärke: Mit einer konzentrierten Leistung setzte sie sich gegen Anna May durch und sicherte sich damit verdient die Bronzemedaille. Beim KSV Appenweier ist die Freude über diesen Erfolg groß – der Verein ist stolz auf seine Nachwuchsringerin. Mit diesem Ergebnis bestätigt Arianna Fibich ihr großes Potenzial und zählt zu den besten Nachwuchsringerinnen Deutschlands in ihrer Altersklasse.
2. März 2026
Am Samstag den 28.02 fanden die offenen hessischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom KSV Bavaria Waldaschaff statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt fünf Athletinnen in der Altersklasse U12 für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurden Johanna Dries bis 25kg sowie Alina Mildenberger bis 30 kg. Den zweiten Platz erreichte Emilia Vogt bis 30 kg. Auf Platz 3 platzierte sich Marina Mildenberger bis 25 kg. Den fünften Platz erzielte Alina Dagenbach bis 39 kg.
22. Februar 2026
Am Samstag den 21.02 fanden die offenen Baden Württembergischen Meisterschaften der Frauen & weiblichen Jugend im Ringen, ausgerichtet vom ASV Ladenburg statt. Betreut von Marina Grumer gingen insgesamt sieben Athletinnen für den KSV Appenweier an den Start. Turniersiegerin wurde Arianna Fibich bei den U14 bis 35 kg. Die Bronzemedaillen konnten sich Johanna Dries bei den U12 bis 25kg und Alina Mildenberger bei den U12 bis 30kg sichern. Des Weiteren platzierten sich: 4. Marina Mildenberger U12 bis 24kg, 4. Alina Dagenbach U12 bis 36kg, 5. Emilia Vogt U12 bis 30kg und 7. Xenia Fibich Frauen bis 57kg.